Projekt Christliche Hospiz- und Palliativkultur
Dieses Projekt ist ein Angebot für unsere Einrichtungen und Dienste, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich tagtäglich der Herausforderung stellen, Menschen am Lebensende würdig zu begleiten. Es beabsichtigt die Förderung, Weiterentwicklung und Verstetigung einer „christlichen Hospiz- und Palliativkultur“.
Möglich ist die Durchführung dieses bislang in seiner Größe und Breite einzigartigen Projekts durch die Finanzierung durch die Erzdiözese München und Freising mit stattlichen 1 Mio. Euro Kirchensteuergeldern.
Im Blickpunkt des Projekts steht die thematische Bearbeitung der Begleitung und Betreuung schwerkranker, sterbender Menschen in der Alten- und Behindertenhilfe.
Teilnehmer sind 55 Altenheime, Sozialstationen mit ihren ambulanten Pflegediensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe unter dem Dach der diözesanen Caritas. Die Weiterentwicklung einer christlichen Hospiz- und Palliativkultur geschieht durch Schulung, Beratung und Begleitung auf Leitungs- und Mitarbeiterebene.
Möglich ist die Durchführung dieses bislang in seiner Größe und Breite einzigartigen Projekts durch die Finanzierung durch die Erzdiözese München und Freising mit stattlichen 1 Mio. Euro Kirchensteuergeldern.
Im Blickpunkt des Projekts steht die thematische Bearbeitung der Begleitung und Betreuung schwerkranker, sterbender Menschen in der Alten- und Behindertenhilfe.
Teilnehmer sind 55 Altenheime, Sozialstationen mit ihren ambulanten Pflegediensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe unter dem Dach der diözesanen Caritas. Die Weiterentwicklung einer christlichen Hospiz- und Palliativkultur geschieht durch Schulung, Beratung und Begleitung auf Leitungs- und Mitarbeiterebene.
Erzbischof Marx und Caritasdirektor Lindenberger segnen Handkreuze für die Projektteilnehmer bei der Auftaktveranstaltung im Mai 2009
Projektverlauf
Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt mit zwei Durchläufen zu je eineinhalb Jahren. Je Durchlauf nehmen bis zu 30 Einrichtungen und Dienste teil. Der erste Durchlauf lief von Mai 2009 bis November 2010 mit 15 Altenheimen, 10 ambulanten Pflegediensten / Sozialstationen, 5 Einrichtungen der Behindertenhilfe der Caritas und ihrer Mitglieder. An dem zweiten Durchlauf nehmen 25 Einrichtungen teil.
Die teilnehmenden Einrichtungen werden bei der Weiterentwicklung und Verstetigung von Kompetenzen in Palliative Care und ihrer Hospizkultur begleitet und erhalten finanzielle Unterstützungen und Beratung für die Durchführung von Fort- und Weiterbildungen. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist zudem die regionale Vernetzung und Zusammenarbeit – insbesondere auch mit den Pfarrgemeinden. Kern des Projekts sind so genannte „Begleitgruppen“. In diesen werden Leitungs- und Fachkräfte der teilnehmenden Einrichtungen zum Thema geschult, für die Umsetzung vor Ort vorbereitet und dabei begleitet und beraten.
Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt mit zwei Durchläufen zu je eineinhalb Jahren. Je Durchlauf nehmen bis zu 30 Einrichtungen und Dienste teil. Der erste Durchlauf lief von Mai 2009 bis November 2010 mit 15 Altenheimen, 10 ambulanten Pflegediensten / Sozialstationen, 5 Einrichtungen der Behindertenhilfe der Caritas und ihrer Mitglieder. An dem zweiten Durchlauf nehmen 25 Einrichtungen teil.
Die teilnehmenden Einrichtungen werden bei der Weiterentwicklung und Verstetigung von Kompetenzen in Palliative Care und ihrer Hospizkultur begleitet und erhalten finanzielle Unterstützungen und Beratung für die Durchführung von Fort- und Weiterbildungen. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist zudem die regionale Vernetzung und Zusammenarbeit – insbesondere auch mit den Pfarrgemeinden. Kern des Projekts sind so genannte „Begleitgruppen“. In diesen werden Leitungs- und Fachkräfte der teilnehmenden Einrichtungen zum Thema geschult, für die Umsetzung vor Ort vorbereitet und dabei begleitet und beraten.
Projekthintergrund
Wir leben in einer alternden Gesellschaft, in der das hohe Alter gezeichnet ist von Krankheit und Behinderung, in der das Sterben durch chronische Krankheitsverläufe langwierig geworden ist und in der das Lebensende und Sterben vielfach aus dem Familienverbund ausgelagert und in Institutionen begleitet wird. Eine große Herausforderung unserer Zeit besteht darin, diese Bedingungen trotzdem und erst recht menschenwürdig zu gestalten und Lebensqualität bis zuletzt zu fördern und zu erhalten.
Auch unsere Altenheime, Sozialstationen und zunehmend die Einrichtungen der Behindertenhilfe und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dauerhaft konfrontiert mit Anforderungen, die sich auf medizinisch-pflegerische, psychosoziale und spirituelle Aspekte in der Begleitung, Betreuung und Versorgung schwerstkranker sterbender Menschen und ihrer Angehörigen beziehen.
Mit speziellen Hospizdiensten unter dem Dach unseres Caritasverbands sind wir Teil der Hospizbewegung und engagieren uns explizit in der Begleitung von Menschen an ihrem Lebensende. Aber auch in unseren Altenheimen, Sozialstationen und Einrichtungen der Behindertenhilfe braucht dieses Anliegen einen – seinen Platz.
Die Caritas in Bayern hat 2006/2007 auf Initiative unseres Diözesanverbands hin ein Modellprojekt zur Stärkung der Hospizkultur durchgeführt, an dem sich fünf Diözesen beteiligt haben. Unser Verband hat mit dem Caritas-Altenheim St. Willibrord in München teilgenommen. Die Erfahrungen aus diesem Modellprojekt fließen jetzt in unser Projekt auf Diözesanebene ein.
Wir leben in einer alternden Gesellschaft, in der das hohe Alter gezeichnet ist von Krankheit und Behinderung, in der das Sterben durch chronische Krankheitsverläufe langwierig geworden ist und in der das Lebensende und Sterben vielfach aus dem Familienverbund ausgelagert und in Institutionen begleitet wird. Eine große Herausforderung unserer Zeit besteht darin, diese Bedingungen trotzdem und erst recht menschenwürdig zu gestalten und Lebensqualität bis zuletzt zu fördern und zu erhalten.
Auch unsere Altenheime, Sozialstationen und zunehmend die Einrichtungen der Behindertenhilfe und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dauerhaft konfrontiert mit Anforderungen, die sich auf medizinisch-pflegerische, psychosoziale und spirituelle Aspekte in der Begleitung, Betreuung und Versorgung schwerstkranker sterbender Menschen und ihrer Angehörigen beziehen.
Mit speziellen Hospizdiensten unter dem Dach unseres Caritasverbands sind wir Teil der Hospizbewegung und engagieren uns explizit in der Begleitung von Menschen an ihrem Lebensende. Aber auch in unseren Altenheimen, Sozialstationen und Einrichtungen der Behindertenhilfe braucht dieses Anliegen einen – seinen Platz.
Die Caritas in Bayern hat 2006/2007 auf Initiative unseres Diözesanverbands hin ein Modellprojekt zur Stärkung der Hospizkultur durchgeführt, an dem sich fünf Diözesen beteiligt haben. Unser Verband hat mit dem Caritas-Altenheim St. Willibrord in München teilgenommen. Die Erfahrungen aus diesem Modellprojekt fließen jetzt in unser Projekt auf Diözesanebene ein.


